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Hallensportboden.

Beech

Buche

Ein Baum im Schatten.


Jede Eiche ist ein einzigartiges Projekt

Der Hof Rya, der rund fünfzig Kilometer vom Kährs Werk in Nybro entfernt liegt, zeichnet sich durch üppige Eichenwälder und Wiesen aus, die von alten Steinmauern umgeben sind. Einige der Eichen sind über 500 Jahre alt. Rya bietet optimale Bedingungen für den Anbau von Eichen: guter Lehmboden und Hänge mit fließendem Wasser in der Nähe der Baumwurzeln.

„Es ist höchste Zeit, dass wir einige unserer Bäume fällen. In Rya wurde seit vielen Jahren kein Eichenholz oder sonstiges Holz geerntet. Alte und große Eichenbäume müssen entfernt werden, wenn sie das Fällalter erreicht haben“, sagt Karl-Erik Bigelius von Rya. Rund 300 Kubikmeter Eichenholz sollen an Kährs geliefert werden.

Er sagt, es sei für Waldbesitzer schwierig, Eichen zum Ablängen zu markieren. Die Markierung muss in optimaler Weise erfolgen, damit die Stämme korrekt auf die richtige Länge geschnitten werden, ohne dass man sie beschädigt. Das ist ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, die besten Preise zu erzielen. Es besteht auch Nachfrage nach dem Holz der Eichenzweige, aus dem Hackschnitzel mit einem hohen Energiewert hergestellt werden. Die wertvollsten Eichenbäume haben einen Durchmesser von 30 bis 50 cm.

Es ist höchste Zeit, dass wir einige unserer Bäume fällen. In Rya wurde seit vielen Jahren kein Eichenholz oder sonstiges Holz geerntet. Alte und große Eichenbäume müssen entfernt werden, wenn sie das Fällalter erreicht haben.

Karl-Erik Bigelius von Rya

Die innere Kraft von Eichen

Leif Svensson und Pontus Grönlund sind zwei erfahrene Holzfäller bei Leif Svensson Handel med Ek, einer der Firmen, die mit Kährs zusammenarbeiten.

„Es ist wirklich faszinierend, mit Eichen zu arbeiten. Jede Eiche ist ein Projekt für sich. Keine andere Holzart ist so vielfältig wie Eichenholz – es kann sehr wertvoll sein, es kann aber auch gerade gut genug sein, um zu Brennholz oder Hackschnitzeln verarbeitet zu werden. Wir müssen Respekt vor der Eiche haben, weil in diesen Bäumen, in ihren Zweigen, viel Kraft und Vitalität steckt. Das Fällen von Eichen erfordert eine technischere Vorgehensweise als normales Fällen, das in erster Linie Kraft erfordert. Wenn der Baum gefällt ist, wird der Stamm oben gestutzt, so dass der Holzfäller sich ein Bild von seiner Größe und Qualität machen kann“, erklärt Leif Svensson.

„Das Problem besteht darin, dass Eichenbäume so schwer sind, dass man nicht tun kann, was man will. Zweige können zurückschnellen und mehrere Meter weit geschleudert werden. Wenn man Pech hat, können die Bäume auch ganz oder anders als gewollt umfallen“, fügt Pontus Grönlund hinzu.

Eine große Eiche kann fünf Tonnen wiegen. Die Holzfäller müssen nicht nur effizient sein, sondern auch mit Vorsicht zu Werke gehen und auf die Natur Rücksicht nehmen. Einige hoch aufragende Eichen lässt man in Rya stehen.

„Eichen, die korrekt zum Ablängen markiert wurden, erzielen einen besseren Preis. Und gleichzeitig bekommt Kährs die Rohstoffe in der passenden Länge für seine Produktion“, sagt Svensson. An einem guten Tag können zwei Männer genug Bäume fällen, um einen LKW mit Anhänger zu füllen. Das entspricht etwa 30 Kubikmetern Holz.

Svensson hat auch Eichen gefällt, die zur Renovierung des königlichen Schiffes Wasa verwendet wurden. „Als mir bei einem Besuch des Wasa-Museums in Stockholm bewusst wurde, dass Eichen, die ich gefällt hatte, im Bugspriet des Schiffes verarbeitet sind, erfüllte mich das mit Stolz.“