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Walnut

Walnuss

Dunkel und elegant.


Gestaltung eines schönen Holzfußbodens

Um einen schönen Holzfußboden zu gestalten, muss man zunächst die verschiedenen Stäbe sortieren. Unterschiedliche Holzarten haben unterschiedliche Klassifizierungen. Diese Klassifizierungen unterscheiden zwischen den ruhigen, harmonischen Stäben unserer City Sortierung und den Stäben mit mehr Ästen, Maserung und stärkeren Farbschwankungen unserer Country Sortierung. Fußböden in unserer Town Sortierung liegen dazwischen und zeichnen sich durch feine Variationen in Farbton und Maserung aus.

„Man muss wirklich ein gutes Gespür für die Sortierung des Holzes haben“, sagt Adivije Dalipi, die seit 24 Jahren als Designsortiererin bei Kährs tätig ist. Sie sagt, man benötige drei Jahre um zu lernen, wie Holz sortiert wird und wie man die richtigen Farben und den richtigen Ausdruck für das Holz erzielt. Das Schulungsprogramm für die Klassifizierung dauert sechs Wochen. Um zugelassen zu werden, braucht man einen perfekten Blick für Farben und ein hervorragendes Sehvermögen. Nachdem man das Schulungsprogramm absolviert hat, kann man eine Grobsortierung durchführen. Die Feinsortierung erfordert viel Erfahrung und Fachwissen, das Talent dafür muss wirklich angeboren sein.

Wir verwenden unsere Augen und Fingerspitzen, um die einzelnen Holzstäbe zu befühlen und zu sortieren. So können wir blitzschnell einordnen, wozu die Stäbe gehören.

Adivije Dalipi, Designsortiererin bei Kährs

Manuelle Prüfung durch Kameraarbeit

Kährs sortiert Holz sowohl manuell als auch automatisch. Aber die Kamera kann nur die längeren Stäbe sortieren. Hinter der Kamera befindet sich ein Designsortierer, der überprüft, ob alles richtig abläuft. Die Designsortierer arbeiten nach Standards, die Designvorlagen für die verschiedenen Stäbe liefern. Außerdem haben die Designsortierer detaillierte Produktspezifikationen für jeden Fußboden, die angeben, welche Abweichungen akzeptabel sind. Diese Spezifikationen helfen ihnen bei ihrer täglichen Arbeit.

Die Magie der Mustergestaltung

Die Mustergestaltung erfolgt anhand vorgegebener Programme. Mengen und Aussehen sind gut gehütete Geheimnisse. Bevor die Stäbe geklebt werden, kontrolliert ein Designsortierer das Gesamtaussehen und dreht bei Bedarf Äste auf den Stäben nach unten und nach innen, so dass sie nicht an den Außenkanten bleiben und die Fugen beeinträchtigen. Quer verlaufende Enden und Äste dürfen nie mit Fugen in Kontakt sein.

Dalipi sagt, Ahorn sei die am leichtesten zu sortierende Holzart, Kirsche und Walnuss seien ebenfalls relativ unkompliziert.

„Sie sind nicht die angenehmsten Arten, aber sie sind die unproblematischsten. Diese Arten sehen von vornherein einfach fantastisch aus. Eiche ist die schwierigste Art. Wir haben die meisten Klassifizierungen für Eiche, da auf Eiche fast 70 % unserer Gesamtmenge entfallen. Eiche erfordert auch die meisten Prüfungen und Änderungen.“

Kährs: Klassenbester in puncto Qualität

Die Designsortierer bei Kährs betonen selbst, die Schönheit und Wettbewerbsfähigkeit von Kährs Holzfußböden basierten auf systematischer Qualitätsarbeit.

„Niemand sonst sortiert sein Holz so konsequent wie Kährs. Wir teilen die Dielen durch Befühlen mit unseren Fingerspitzen ein. Die Stäbe bei Kährs Dielen sind beim Sortieren durch einen Spalt getrennt, der schmäler ist als die Dicke eines einzelnen Blatts Papier“, sagt Dalipi mit Stolz.