Das Blätterdach der Buche sperrt die Sonne aus
Die Buche ist ein großer, edler Baum mit einer dichten Krone, deren Zweige in mehreren Schichten horizontal wachsen. Die Rinde der Buche hat eine charakteristische silbergraue Farbe. Die Blätter haben meist ein frisches, leuchtendes Grün und sind sogar essbar! Sie wachsen horizontal, so dass sie möglichst viel des verfügbaren Sonnenlichts absorbieren können. Durch die dichte Krone dringt fast kein Licht. Dadurch sind alte Buchenwälder so dunkel, dass es dort selbst mitten am Tag schwer fällt, ein Buch zu lesen. Das wirkt sich auch auf die Vegetation unter den Bäumen aus: Büschen und anderen Bäumen fällt es schwer, dort zu überleben. Auch für den Boden hat das Folgen. Er trocknet aus und wird torfig, der Pflanzen- und Grasbewuchs ist eher spärlich.
Die Buche ist eine einhäusige Pflanze, d. h. sie trägt sowohl männliche als auch weibliche Blüten auf demselben Baum. Ihre dreiteiligen Früchte, die Buchecker, werden im Herbst, kurz bevor sie ihre Blätter verliert, von Eichhörnchen und kleinen Vögeln verbreitet.
Schweres Holz sinkt in Wasser
Die Buche gilt als hochwertiger Baum und wird wegen ihrer Schönheit oft in Parks und Gärten gepflanzt.
Schon in früheren Zeiten wurde Buchenholz als Brennstoff, für Möbel und Geräte verwendet, die Wasser ausgesetzt sind, wie Mühlenräder und Bootskiele.