Ein große Familie
Es gibt rund 400 Kirschpflanzen, die sowohl baum- als auch buschartig wachsen. Der Kirschbaum kann 15 - 30 m hoch werden und einen Umfang bis 1,2 m erreichen. Die Rinde junger Bäume ist dünn und ähnelt Birkenrinde, doch mit der Zeit wird sie rissiger, so dass sie an verbrannte Kartoffelchips erinnert. Die leicht ovalen Blätter mit geriffelten Rändern wachsen einzeln. Die schönen, duftenden kleinen Blüten wachsen in kleinen Dolden von rund 40 Stück.
Die Kirsche ist eine Steinfrucht. Der Stein wird von einem roten bis gelbroten Fruchtfleisch umhüllt, das nicht nur von Menschen gerne gegessen wird. Viele Vögel fressen die Frucht und verbreiten die Kirsche im Umkreis mehrerer Kilometer.
Wie die Birke ist die Kirsche ein Pionierbaum, der nach Stürmen, Waldbränden oder Abholzungen wächst.
Die Kirsche als Nahrungsspender
Kirschbäume gehören zur selben Familie wie Pflaumen- und andere Obstbäume, wie z. B. Aprikosen-, Nektarinen und Süßmandelbäume, um nur ein paar weitere Arten zu nennen, die sich durch schmackhafte Früchte auszeichnen. Die Früchte isst man am besten roh, doch sie können auch zu Kompott oder Marmelade verarbeitet oder kandiert in Cocktails verwendet werden. Kirschen haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt und können Gicht und Hautprobleme lindern.