Für Griechen und Römer ein heiliger Baum
Die Gattung der Walnuss umfasst rund 20 Arten. Diese Baumart stammt ursprünglich aus Südosteuropa und Westasien, wird aber vorwiegend in den USA, Frankreich und Italien angebaut. In diesen Ländern ist der Walnussbaum sowohl wegen seines Holzes als auch wegen seiner Früchte von wirtschaftlicher Bedeutung.
Walnussbäume können bis zu 30 m hoch werden. Der Stamm ist dick und gerade. Die in jungen Jahren glatte Rinde wird mit der Zeit rillig und rissig. Die Krone ist oben ausladend und besteht aus großen, glänzenden Blättern, die angenehm duften. Walnüsse sind Steinfrüchte, die ausgebildet werden, wenn der Baum ein Alter von etwa zehn Jahren erreicht hat. Die Hülle der Walnuss ist anfangs grün, doch wenn sie reif wird, springt sie auf und gibt eine leicht ovale Nuss frei, die in zahlreichen klassischen Gerichten Anwendung findet und auch als Snack sehr beliebt ist.
Ein Fruchtbarkeitssymbol
Der Walnussbaum galt bei den alten Griechen und Römern als heilig. Er war ein Symbol für Fruchtbarkeit und Artemis geweiht, der Göttin der Reinheit und der Jagd, sowie Diana, ihrem römischen Pendant.
Die Schönheit der Walnuss, auf Menschen übertragen
Das aus der Walnuss gewonnene Öl wird gerne in der Küche verwendet. Es ist auch Bestandteil zahlreicher Kosmetikprodukte. Seine weich machenden Eigenschaften sorgen für schöne Haut und eine Haarkur, die Walnussöl enthält, soll trockenes Haar stärken.